Hormontherapie

Hormontherapie – ganz natürlich?

Die Hormontherapie, vor einigen Jahren in Verruf geraten, auf Grund ihrer zahlreichen Nebenwirkungen, wird heute durch eine ganz neue, zukunftsweisende Therapieform abgelöst.

Der Behandlung mit „Bioidentischen“ Hormonen.

Bioidentische Hormone sind von ihrer biochemischen Struktur her völlig identisch mit den Hormonen, die weibliche Eierstöcke produzieren. Gewonnen werden sie aus Substanzen, die aus Pflanzen wie Soja oder Yamswurzel stammen.
Viele Fertigarzneimittel enthalten biodidentisches Östrogen (17-beta-Östradiol), aber es gibt kaum Präparate, die das natürliche Gestagen Progesteron enthalten.

Ein Mangel an natürlichem Progesteron führt zu den bekannten Wechseljahresbeschwerden.

Die Behandlung mit bioidentischen Hormonen, kann mit individueller Dosierung genau diese Symptomatik lindern.
(Gelenkschmerzen, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Schweissausbrüche, Gewichtszunahme)
Selbst zu Zeiten eines noch regelmäßigen Zyklus, deuten sich über die oben genannten Symptome die bevorstehenden Wechseljahre an. Auch zu diesem Zeitpunkt kann man bereits unterstützend mit bioidentischen Hormonen gegensteuern.

Ein einfacher Speicheltest, selbst durchführbar, bietet bereits eine gute Grundlage zur Beurteilung der hormonellen Situation.

Auf der Basis dieses Testergebnisses lässt sich eine individuelle Bioidentische Hormontherapie planen.
In der Regel werden die Hormone in individuellen Dosierungen (nach Rezept und auf Grundlage der Testergebnisse) in Cremes oder Gele eingearbeitet, die von speziellen Apotheken hergestellt werden.

Es empfiehlt sich in regelmäßigen Abständen eine ärztliche Beratung zur aktuellen Symptomatik zu führen sowie Testmessungen um die Therapie entsprechend an den Bedarf anzupassen.

Die Praxis zeigt, das eine individuelle Herangehensweise unumgänglich ist, da jede Frau verschieden auf die Gabe von bioidentischen Hormonen reagiert und sich oft zeigt, dass man sich an die Dosierung der Hormone herantasten muss.

Risiken und Nebenwirkungen

Bis jetzt gibt es noch keine verlässlichen Studien, die eine Aussage darüber treffen können, dass z.B. ein Brustkrebsrisiko verringert aber eben auch nicht erhöht ist.

Wenn Sie zu diesem Thema weitere Fragen haben oder sich eine persönliche Beratung wünschen, dann nehmen Sie gerne über unsere Webseite Kontakt zu uns auf. Weiterführende Informationen zur Labordiagnostik finden Sie auf unserer Webseite.