Mitochondrien-Medizin

Zellen gesund – Mensch gesund.

Mitochondrien die Kraftwerke in unseren Zellen

Keine Bewegung und kein Gedanke ist ohne intakte, vitale Mitochondrien möglich. Unser Körper muss permanent Energie produzieren: Für die Muskelarbeit, den Herzschlag, die Funktion des Gehirns, für alle Organe. Interessant: Unser Herz besteht aus ca. 40% Mitochondrien, unser Gehirn enthält über 30% dieser kleinen „Nano-Maschinen“. In allen unseren Zellen zahlen wir für Arbeit, die geleistet wird, mit einer allgemeingültigen, biochemischen Energiewährung: ATP (Adenosintriphosphat). Hergestellt wird dieser universelle Energieträger ausschließlich in den Mitochondrien. Die Energie aus der Nahrung wird in den Mitochondrien dazu be-nutzt, wie bei einer Batterie ein elektrochemisches Potential über einer Membran zu erzeugen. Dieses Spannungspotential treibt einen „molekularen Generator“ an (Proteinkomplex), der das ATP für die Zelle herstellt. Zur Erzeugung des elektrochemischen Gradienten sind Multiproteinkomplexe in der inneren Membran der Mitochondrien zuständig. Sie transportieren Elektronen, die aus der Nahrung stammen und übertragen diese schließlich auf Sauerstoff. Bei diesem Prozess werden 95 Prozent des Sauerstoffs, den wir täglich einatmen, verbraucht. Daher werden die insgesamt vier Proteinkomplexe, die bei der ATP-Gewinnung beteiligt sind, auch als „Atmungskette“ bezeichnet.

Energiemangel durch Stress, Überlastung und Verschleiß

Viele Krankheiten unseres heutigen, modernen Lebensstils wie Burnout, chronische Erschöpfung, Herz-, Gefäßerkrankungen, Übergewicht, Konzentrationsschwäche und allgemeiner Leistungsabfall haben oft einen gemeinsamen biologischen Ursprung: Störungen im „Energiemanagement der Zelle“. Durch Stress, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel werden die Kraftwerke in den Zellen, die so genannten Mitochondrien, spürbar und messbar geschädigt. Sie verlieren ihre Leistungsfähigkeit und produzieren dann auch vermehrt freie, radikale Sauerstoffmoleküle. Diese beschleunigen den Alterungsprozess in den Zellen. Zu viele dieser sogenannten „freien Radikale“ gelten in der Wissenschaft auch als Auslöser für zahlreiche Zivilisationserkrankungen.

Therapie:

Zu Beginn einer jeden Therapie folgt auf die Anamnese eine genaue Analytik. Beides bildet die Basis für eine individuelle Therapieplanung. Je nach Beschwerden gehören spezielle Laboranalysen dazu, um die die Zell- und MItochondrienaktivität zu bestimmen.

Jede Therapie ist individuell und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Ziel ist es eine rasche Verbesserung in der Mitochondrien Aktivität zu erzielen. Dafür können einzelne Maßnahmen (Vitalisierungskuren, IHHT –Training, Ernährungsumstellung und Bewegungsprogramme) oder in Kombination zum Einsatz kommen.

Das Ergebnis wird eine rasche subjektive, aber auch objektiv messbare Situation des körperlichen und psychischen Gesamtzustandes sein.