HRV-Diagnostik – Wie hoch sind Ihre Regulationsreserven? Einblick ins „Betriebssystem Menschlicher Körper“

HRV-Diagnostik

Herzraten-Variabilitätsmessung
Viele Menschen stehen vor der täglichen Herausforderung, dass richtige Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.
Dabei stehen immer wieder zwei zentrale Fragen im Vordergrund:
Ab wann wirkt sich Stress negativ auf die Gesundheit aus?
Wie viel Erholung brauche ich?

Die Antwort auf diese Fragen finden wir in einem lebenswichtigen Regulationsmechanismus, dem „Autonomen- /Vegetativen Nervensystem“.

Dabei handelt es sich um eine  unsichtbare und völlig autonom ablaufende Steuerungszentrale, die für die Regulation von Anspannung/Herausforderung und Entspannung/Regeneration zuständig ist. Gerät dieses System in eine Schieflage, zum Beispiel durch anhaltenden, chronischen Stress, ist unsere körperliche und psychische Gesundheit ernsthaft gefährdet.
Jede Form von körperlichen und psychischen Veränderungen sind ernst zunehmende Indikatoren dafür, dass unser Regulationssystem aus der Balance gerät, oder  sich bereits in einer Schieflage befindet.

Stress ist messbar

Mit der Herzraten-Variabilitätsmessung, kurz HRV-Messung, lassen sich Aussagen darüber treffen, wie der Körper physische und psychische Belastungen bewältigt. Hierbei geht es nicht nur um die klassische Diagnostik von Krankheiten, sondern um die präventive Dimension, nämlich den Erhalt von Gesundheit.

Durch Früherkennung Krankheiten verhindern.

Bei der HRV Messung wird die Herzraten-Variabilität untersucht.  Sie beschreibt die Anpassungsfähigkeit des Herzens auf unterschiedliche Belastungen. Die Variabilität von einer gleichmäßigen und schnellen bis zu einer langsamen und  variablen Herzfrequenz ist ein Indikator, für die körperliche Gesundheit und die Ausgeglichenheit der Psyche.

Menschen mit einem gesunden Lebensstil und dem richtigen Verhältnis von Anspannung und Entspannung, haben in der Regel eine hohe Herzraten-Variabilität.

Mediziner sind sich einig: eine geringe Herzraten-Variabilität ist ein Frühwarnsignal für Überlastungen. Auf Grund der gewonnenen Daten lassen sich Prognosen für das Entstehen von Krankheiten, beziehungsweise den Verlauf bereits bestehender Erkrankungen stellen.

Insbesondere bei Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und psychischen Erkrankungen, kann eine niedrige Herzvariabilität als unabhängiger Risikofaktor betrachtet werden.

Machen Sie den Test, als Vorsorgebaustein für Ihre Gesundheit

Durch eine frühe Diagnostik, lassen sich oftmals die richtigen Weichen stellen und eine Verbesserung der Herzratenvariabilität erzielen.

Wissenschaftlich anerkannt

Die HRV-Messung ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode, die unter klinischen Anwendungen erforscht wurde. Inzwischen liegen über 3.000 Forschungsarbeiten vor und stetig eröffnen sich weitere, neue Anwendungsfelder.

Warum ist eine HRV Messung sinnvoll?

Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit werden vom Zustand des vegetativen Nervensystems beeinflusst. Es besteht aus dem Parasympathikus, welcher für Regeneration zuständig ist und dem Sympathikus, verantwortlich für das Bewältigung von Herausforderungen.

Ausschlaggebend ist die Qualität des Parasympathikus. Ist die Regenerationsfähigkeit eingeschränkt, treten vermehrt Entzündungen im Körper auf und Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes), aber auch psychische Störungen können entstehen.

Der HRV-Scan misst exakt den Funktionsstand der Regenerationsfähigkeit und liefert somit wichtige Informationen für die Früherkennung und Therapieplanung.

Wie wird ein HRV-Scan erstellt?

Beim HRV Scan wird ein spezielles EKG aufgezeichnet, bei dem die Stärke der Regulationsfähigkeit aus den im EKG sichtbaren Schwankungen der Herzschläge berechnet wird.

Dabei werden u.a. Einflussfaktoren wie das Alter berücksichtigt.
Der HRV-Scan dauert nur wenige Minuten, ist nicht invasiv und nicht belastend.